Bilder von den Praxisstandorten
Sie betreuen die Klassen an zwei Tagen der Woche in der Schule und an drei Tagen der Woche am Praxisplatz.
Um in dieses Projekt aufgenommen zu werden, müssen sich die Schülerinnen und Schüler in der Schule
vorstellen und ordnungsgemäß bewerben. Dabei müssen sie Fragen beantworten und einen Fragebogen
ausfüllen.
Die Schülerinnen und Schüler kommen auf Anraten von Lehrern, Eltern und anderen Schülern in das Projekt.
Folgende Inhalte werden im Projekt an der Fontaneschule unterrichtet:
Mit vier Schülern des Projektes haben wir uns unterhalten:
Kevin: "Meine Ausbildung in der Schule hatte bis zu meinem Wechsel zum Produktiven Lernen keine Perspektive.
Hier habe ich mein Interesse an Schulausbildung wieder gefunden. Ich habe gelernt, meine Aufgaben an den
Praktikumsplätzen zu erfüllen. Ich habe schon im Autocenter Süd, als Landwirt, in einem Kosmetiksalon und als
Elektriker gearbeitet. Ich werde diese Schule auf alle Fälle mit einem Abschluss verlassen."
Laura: "Vor meinem Wechsel an die damalige Gustav-Kühn-Gesamtschule war ich insgesamt ziemlich abgerutscht
und hatte keine Lust mehr. Weder zur Schule noch zu anderen Sachen. Durch die abwechslungsreiche Organisation
und die Verbindung von Praktika und Unterricht habe ich wieder Lust zur Ausbildung bekommen. Ich habe beim
Schlüsseldienst, beim Kreiswehrersatzamt und in einer Apotheke gearbeitet. An jedem Praktikumsplatz hat der
Praktikant eine große Aufgabe zu erledigen, die auch dokumentiert werden muss."
Madeleine: "Hier gefällt es mir besser. In der Schule ging mir alles zu schnell. Hier ist es ruhiger, weil immer
derselbe Lehrer da ist."
Nico: "Vorher war für mich alles ziemlich perspektivlos. Ich hatte ziemlich viele Fehlzeiten, bin nur zu Stunden
gegangen, wenn ich wollte. Das ist jetzt kein Thema mehr. Die Abwechslung und die individuelle Betreuung sind
in Ordnung. Zu den Lehrern besteht ein freundschaftliches Verhältnis. Die Chancen auf einen Ausbildungsplatz
sind nach dieser Ausbildung viel größer."