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Der aktuelle Vertretungsplan online. Änderungen nach Unterrichtsbeginn werden nicht mehr online gestellt.

FontaneSchule Neuruppin

Talente sind oft gar nicht so ungleich, im Fleiß und im Charakter liegen die Unterschiede. (Theodor Fontane)

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Schulprogramm

der Fontane-Oberschule Neuruppin

(Fortschreibung September 2014) 

Talente sind oft gar nicht so ungleich, im Fleiß und im Charakter liegen die Unterschiede.
(Theodor Fontane)

Bestandsanalyse

Die Fontane-Oberschule ist eine Oberschule in Trägerschaft der Fontanestadt Neuruppin.

Seit dem 01.08.2009 ist unsere Schule eine integrative Oberschule mit Ganztagsangebot in voll gebundener Form. Ein wichtiger Schwerpunkt unserer Arbeit ist die praxisnahe Berufsorientierung (PBO).

Die Klassenstufen sind je nach Auslastung zwei- bzw. dreizügig.

Für die Klassenstufen 9 und 10 gibt es neben diesem Regelunterricht an der Schule das Projekt „Produktives Lernen“ .

Die letzte Sanierung des Schulgebäudes fand in den Jahren 2001/02 statt.

Neben den klassischen Fachräumen wird das Raumkonzept u. a. ergänzt durch einen Hauswirtschaftsraum, zwei WAT-Räume für Holzbearbeitung, eine große sowie eine kleine Aula und eine Cafeteria. Fünf Räume verfügen über interaktive Whiteboards.

Die Schule verfügt über ein internes IT-Netzwerk und mehrere gut ausgestattete Computerkabinette.

Auch das zur Schule gehörende Projekt „Produktives Lernen“ besitzt für jede Schülerin und jeden Schüler individuelle Computerarbeitsplätze. Dem Ganztagskonzept entsprechend existieren an unserer Schule zwei Räume für den sogenannten offenen Frühbeginn.

Darüber hinaus gibt es Räume zur individuellen Förderung und verschiedene Beratungsräume. Einige wenige Unterrichtsräume besitzen Schallschutz.

Der durch den im Rahmen der Umgestaltung geschaffene Schulhof ist von den Schülerinnen und Schülern sehr angenommen und bietet Möglichkeiten sich individuell zu entspannen.

Die Schule unterhält vielfältige Kooperationsbeziehungen zu externen Partnern. Zu nennen sind hier der Internationalen Bund für Sozialarbeit e.V., das Berufs- und Qualifizierungszentrum BQZ OPR, das Oberstufenzentrum OPR, die Akademie für Gesundheit und Soziales AGUS | GADAT und den Ländliche Erwachsenenbildung Prignitz- Havelland e.V.

Außerdem gab es eine enge Zusammenarbeit mit der ehemaligen Freiwilligenagentur „Freiwillig für Neuruppin“, von der unsere Schule noch immer sehr profitiert.

Die Schülerschaft unserer Schule besteht aus derzeit insgesamt 264 Schülerinnen und Schülern.

Während bis vor wenigen Jahren alle Schülerinnen und Schüler aus dem Stadtgebiet Neuruppins kamen, kommen heute ca. 50% Prozent aus dem gesamten Landkreis und haben einen Schulweg von bis zu 30 km. Daraus ergibt sich für viele dieser Schülerinnen und Schüler eine sehr hohe zeitliche Belastung insbesondere im Zusammenhang mit dem Ganztagskonzept.

Der Unterricht ist entsprechend der Stundentafel für die Oberschule mit Ganztagsbetrieb organisiert. Er basiert auf den in den Fachkonferenzen entwickelten schulinternen Lehrplänen.

Eine wichtige Bedeutung besitzt an unserer Schule das 2012 installierte Projekt „Trainingsraum“. Schülerinnen und Schüler, deren Verhalten den Unterrichtsverlauf unakzeptabel stört, werden durch die Lehrkraft in einen so genannten Trainingsraum geschickt. Dort reflektieren sie eigenverantwortlich ihr Verhalten und haben die Möglichkeit zu einem Gespräch. Als Gesprächspartner konnten u.a. engagierte  ehrenamtliche Freiwillige gewonnen werden, die durch Praktikantinnen und Praktikanten der Fachrichtungen Erzieher und Heilerziehungspfleger unterstützt werden. Eine Evaluation am Ende des Schuljahres 2013/14 erbrachte eine hohe Zustimmungsrate unter Schülerinnen und Schülern und Lehrkräften.

Eine gute Schulorganisation ist Basis für einen ruhigen und geordneten Schulalltag.

Die Schwerpunktstunden liegen in der 7. Klasse in den Fächern WAT und Englisch, in der 8. in den Fächern Biologie und Mathematik, in der 9. in Mathematik und Physik und in der 10. in Mathematik und Biologie.

Mit der Einrichtung des Projektes „Produktiven Lernen“  vor einigen Jahren bietet unsere Schule für Schülerinnen und Schüler, die im normalen Schulbetrieb zu scheitern drohen, die Möglichkeit, auf sehr praxisnahe Weise in einem wöchentlichen Mix aus Praktikumstätigkeit und speziellem Schulbetrieb einen erfolgreichen Schulabschluss sowohl in Form der Berufsbildungsreife BBR (Hauptschulabschluss) als auch der erweiterten Berufsbildungsreife eBBR (Qualifizierter Hauptschulabschluss) zu erlangen.

Wesentliche didaktische Unterrichtsprinzipien in den Klassen des Produktiven Lernens sind Handlungsorientierung und Individualisierung. Auch in den anderen Klassen nehmen diese Gestaltungselemente immer mehr Einfluss auf die Unterrichtsgestaltung.

Mit dem Schuljahr 2008/09 wurde das Berufsorientierungskonzept PBO in Zusammenarbeit  mit dem Kooperationspartner BQZ eingeführt und seitdem erfolgreich umgesetzt.

Im Sport werden durch unsere Schülerinnen und Schüler gute Leistungen erzielt. Wir nehmen als Schule regelmäßig an den Wettkämpfen „Jugend trainiert für Olympia“ teil.

Erstmalig bietet unsere Schule ab dem Schuljahr 2014/15 in der Jahrgangsstufe 7 Schwimmunterricht an.

pädagogische Leitideen

  • Wir lernen fürs Leben, helfen hier jedem, gemeinsam mit Eltern, Lehrern, Sozialarbeitern und Betrieben.
  • Die pädagogische Arbeit des Kollegiums ist geprägt durch eine vertrauensvolle und kooperative Zusammenarbeit auf der Basis verabredeter Grundsätze.
  • Wir wollen in stufenübergreifenden Projekten in verschiedenen Bereichen unsere Fähigkeiten und Fertigkeiten entwickeln, um Freude am Lernen zu haben.

Auf unterschiedlichen Wegen zum gleichen Ziel

Unsere verbindlichen Entwicklungsschwerpunkte:

  • Die Schulgemeinschaft der Fontane-Oberschule hat ein Programm entwickelt, in dem Bewährtes, wie die Leistungsdifferenzierung aber auch Neues mit Blick auf die Entwicklung einer integrativen Oberschule ihren Niederschlag finden.
  • Durch vielschichtige Einbeziehung der Schülerinnen und Schüler, Eltern und aller Lehrkräfte sollen die Bereitschaft zur Übernahme von Verantwortung für sich selbst und für andere sowie die Identifikation mit unserer Schule gestärkt werden.
  • Das schulische Lernen ist ein wichtiger Bestandteil der Persönlichkeitsentwicklung. In einer immer komplexer werdenden Umwelt spielt Lebensweltorientierung und das Aneignen des notwendigen Wissens und der Fähigkeiten, den weiteren Lebensweg selbst zu gestalten, eine immer größere Rolle.
  • Dies kann und wird, durch unterschiedliche Lehrmethoden und Projekte ermöglicht, Hauptziel ist das Erreichen des angestrebten Abschlusses entsprechend des individuellen Leistungsvermögens.
  • Insbesondere die große Anzahl von Schülerinnen und Schülern  mit sonderpädagogischem Förderbedarf  erhalten unterschiedlichste individuelle Unterstützung durch einen Sonderpädagogen, mit dessen Hilfe individuelle Förderpläne zunehmend an Bedeutung gewinnen.
  • Die steigende Zahl fremdsprachiger Schülerinnen und Schüler an unserer Schule erfordert ein zielgerichtetes Konzept. Erste Schritte dazu sind eingeleitet.
  • Grundvoraussetzung ist ein gewaltfreies, von Respekt geprägtes, konstruktives Miteinander im Schulalltag und darüber hinaus.

Die Schule fördert deshalb:

  1. Selbständigkeit, Selbstvertrauen, und soziale Kompetenzen als Schlüssel zum kompetenten Handeln
  2. Verständnis und Anpassungsfähigkeit in einer sich ständig wandelnden Lebenswelt
  3. Mitbestimmungs- und Partizipationsfähigkeit innerhalb der bestehenden und ständig weiter zu entwickelnden Konfliktkultur
  4. Ganzheitliches Lernen
  5. Systematische Entwicklung von Lernkompetenzen, Vermittlung eines intelligenten und anwendungsorientierten Wissens in vielschichtiger Verbindung zur Wirtschaft
  6. Zielorientierte Fortbildung des pädagogischen Personals, vor allem in Richtung der individuellen Förderung der Schülerinnen und Schüler, und verbesserte Teamarbeit
  7. Weiterführung der Sprachreisen nach London und Paris als wichtiges Instrument zum Abbau von Vorurteilen und Herausbildung von tolerantem Handeln in einem geeinten Europa
  8. Ausprägung von Schwerpunkten an unserer Schule im Rahmen der Stundentafel und abweichenden Organisationsformen
  9. eine wirksame Öffentlichkeitsarbeit

Grundsätze der Leistungsbewertung

Unter Leistungsbewertung verstehen wir eine Rückmeldung, die sich aus der Beobachtung, Feststellung und Bewertung der individuellen Lernergebnisse und des aktuellen Kompetenzniveaus der Schülerinnen und Schüler ergibt.

Leistungsbewertungen helfen den Schülerinnen und Schülern, ihre Schwächen und Stärken wahrzunehmen und somit ihren Leistungsstand realistisch einzuschätzen. Ferner können Leistungsbeurteilungen eine Motivations- und Anreizfunktion besitzen, d.h. gute Noten können die Schülerinnen und Schüler motivieren, den Erfolg zu halten oder auszubauen; eine weniger gute Beurteilung kann die Schülerinnen und Schüler günstigenfalls motivieren, Defizite gezielt aufzuarbeiten und auszugleichen.

Im Mittelpunkt steht hierbei der gesamte Lernprozess, d.h., es werden individuelle Lernfortschritte berücksichtigt und positive Entwicklungen gewürdigt. Das lernförderliche Potenzial differenzierter Rückmeldungen sollte den Schwerpunkt der Besprechung des Leistungsstandes bilden. Durch lernzielorientierte Transparenz erfahren die Schülerinnen und Schüler vor der Leistungsbewertung (in der Regel zu Beginn des Schuljahres), welche Bewertungskriterien ausschlaggebend für die Notengebung sind und welches Ausmaß an Leistung für eine bestimmte Leistung oder den angestrebten Abschluss erbracht werden muss.

Die Schülerinnen und Schüler sowie deren Erziehungsberechtigte erhalten in angemessenen Zeitabständen Informationen über den Leistungsstand. Für die Erziehungsberechtigten bieten sich hierfür die Elterninformationstage im November und im April an. In diesem Elterngespräch werden ggf. Förderempfehlungen verabredet. Außerdem ist es den Eltern jederzeit möglich sich über Leistungen und Verhalten ihrer Kinder zu informieren.

Es wird entsprechend der Notenskala für den Sekundarbereich benotet:

Notenbezeichnung Notendefinition gemäß KMK-Beschluss

sehr gut
Die Note „sehr gut“ soll erteilt werden, wenn die Leistung den Anforderungen in besonderem Maße entspricht.
gut
Die Note „gut“ soll erteilt werden, wenn die Leistung den Anforderungen voll entspricht.
befriedigend
Die Note „befriedigend“ soll erteilt werden, wenn die Leistung im Allgemeinen den Anforderungen entspricht.
ausreichend
Die Note „ausreichend“ soll erteilt werden, wenn die Leistung zwar Mängel aufweist, aber im Ganzen den Anforderungen noch entspricht.
mangelhaft
Die Note „mangelhaft“ soll erteilt werden, wenn die Leistung den Anforderungen nicht entspricht, jedoch erkennen lässt, dass die notwendigen Grundkenntnisse vorhanden sind und die Mängel in absehbarer Zeit behoben werden können.
ungenügend
Die Note „ungenügend“ soll erteilt werden, wenn die Leistung den Anforderungen nicht entspricht und selbst die Grundkenntnisse so lückenhaft sind, dass die Mängel in absehbarer Zeit nicht behoben werden können.

Die Leistungsbewertung erfolgt auf der Grundlage von Beobachtungen zur Mitarbeit im Unterricht, Klassenarbeiten und sonstigen fachspezifischen Lernkontrollen.

An einem Schultag dürfen nicht mehr als eine, innerhalb einer Woche nicht mehr als zwei Klassenarbeiten geschrieben werden. Eine Ausnahme bildet zum letztgenannten Punkt eine Klassenarbeit, die nachgeschrieben werden muss.

Die Kenntnisnahme der schriftlichen Arbeiten und deren Bewertungen wird von den Eltern durch Unterschrift bestätigt.

Die Kriterien der Bewertung müssen transparent sein, d.h. jede erteile Note muss den Schülerinnen und Schülern anhand von Bewertungskriterien begründet offen gelegt werden. Bei der Bewertung gelten die in den jeweiligen Fachkonferenzen festgelegten Regelungen zur

  • Dauer der Arbeiten
  • Umfang der Arbeiten
  • den Bewertungskriterien
  • dem Anteil der verschiedenen Leistungen an der Gesamtzensur

Die Fachkonferenzen sind dazu angehalten, diese fachbezogenen Grundsätze jährlich auf ihre Gültigkeit zu überprüfen und ggf. anzupassen.

Das Arbeits- und Sozialverhalten der Schülerinnen und Schüler wird in standardisierter Form von der Klassenkonferenz auf Vorschlag der Klassenlehrerin bzw. des Klassenlehrers diskutiert und abschließend bewertet.

Evaluationsansatz

Die Entwicklungen in unserer Schule müssen ständig beobachtet und hinterfragt werden. Eine Evaluations-Konferenz mit Vertretern aller direkt oder indirekt hier Tätigen sollte einmal im Jahr im Juni durchgeführt werden. Diese fasst dann die Ergebnisse zusammen und erarbeitet Vorschläge für Veränderungen. Die Arbeitsgruppe Schulprogramm erstellt die Kriterien dazu.

Die letzte Evaluation fand Ende 2013 auf der Basis einer Befragung vom November/Dezember 2012 im Rahmen von SEIS, einem  standardisierten, computergestützten Selbstevaluationsinstrument für Schulen, statt.

Als Stärken wurden herausgearbeitet

  • die Achtung der Schülerpersönlichkeit
  • das positive Klima unter den Lehrkräften und Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern und
  • die Verlässlichkeit von Schule

Als Arbeitsfelder wurden ausgewiesen

  • die Verbesserung des Sozialverhaltens
  • die Entwicklung eines guten Rufes der Schule
  • die Bereitschaft der Eltern zur Mitgestaltung des Schullebens und
  • die Verbesserung der Qualität des Unterrichts hinsichtlich der methodischen Gestaltung

Diese Vorlage wurde von der „ Arbeitsgruppe Schulprogramm“ im November 2007 erarbeitet und zur Diskussion den Mitwirkungsgremien übergeben und wird regelmäßig fortgeschrieben.

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